AutospenglereiLackierereiSchildermalerei

So pflegen Sie Ihren Lack

Erstens
In den nächsten sechs Wochen sollten
Sie Ihr Fahrzeug nur mit klarem Wasser
waschen. Zusatzmittel sind fehl am Platz,
solange der Lack noch neu ist.
Genauso falsch wäre das Konservieren mit
Wachs oder Ähnlichem.
Vom Polieren wollen wir hier gar nicht erst
reden...

Zweitens
Wenn Sie das schöne Wetter noch so
sehr lockt: bremsen Sie Ihren Tatendrang,
waschen Sie niemals Ihr Auto in der prallen
Sonne!
Auch nicht die Motorhaube, solange die noch
warm ist! Beide Male verdunstet das Wasser
zu schnell: auf dem Lack bleiben ebenso
häßliche wie hartnäckige Flecken zurück, die
sich nur schwer beseitigen lassen; zumal wenn
das Wasser viel Kalk enthielt.
Noch ein Grund: kaltes Wasser auf heißem
Blech, das führt zu Spannungen und eventuell
zu Haarrissen im Lack.

Drittens
Im Winter leidet der Lack Ihres Autos
besonders stark. Nicht wegen der Kälte, die
macht ihm wenig aus. Aber das Streusalz!
Dagegen hilft nur eines: waschen Sie Ihr Auto ~ im Winter häufiger als im Sommer. Nur so
können Sie dauernden Schaden vom lack
fernhalten. Salz schädigt den lack; geben Sie
ihm nicht die Chance, sich festzusetzen und
"in aller Ruhe" sein Zerstörungswerk zu tun.
Übrigens, auch Unterbodenwäsche ist im
Winter besonders wichtig. Natürlich bewährt
sich eine Lack-Konservierung im Winter am
meisten. Sie schützt die Mikroporen des Lacks
vor dem Eindringen von Streusalz und
Schmutz.

Viertens
Wenn Sie Ihr Fahrzeug selbst waschen,
dann am besten mit Schlauch und Bürste!
Dadurch wird der Schmutz vom lack heruntergespült
und kann am wenigsten schleifen.
Sie schädigen den lack besonders stark,
wenn Sie das Waschwasser aus einem Eimer
entnehmen und immer mit demselben
schmutzigen Schwamm arbeiten.
Wenn Sie dann noch fest aufdrücken, könnten
Sie auch gleich Schleifpapier nehmen...
Wenn's aber gar nicht ohne Eimer geht: dann
wenigstens mit zwei Eimern! Aus dem einen
holen Sie das Waschwasser, in dem anderen
spülen Sie den Schwamm aus.
Wichtig': das Wasser immer wieder erneuern.


Fünftens
Selbst wenn die Spülmittelflasche greifbar
nahe vor Ihnen steht: nehmen Sie sie nicht
zum Autowaschen mit! Wasch- und Spülmittel
aus Küche und Bad können dem Lackschaden.
Greifen Sie lieber auf bewährte Spezialmittel
zurück.
Ein Tipp zum Trocknen: am besten mit ganz
normalem Fensterleder. Auseinanderfalten,
auf den Lack "klatschen", seitlich wegziehen,
ausdrücken, so wird's gemacht.

Sechstens
Auch wenn sie noch so bequem sind:
rotierende Polierscheiben als Zusatz-Werkzeug
zur Bohrmaschine tun gern des Guten zuviel.
Vermeiden Sie vor allem den häufigen Einsatz
von schleifenden Poliermitteln.
Sie tragen den schützenden Lackfilm ziemlich
schnell ab.
Geben Sie ihren Wagen zum Polieren dem
Fachmann in der Autolackiererei.

Siebtens
Sehen Sie sich gelegentlich mal den Lack
an Ihrem Wagen genauer an, vor allem an den
gefährdetsten Stellen: die Vorderseite (Steinschlag!),
Schweller und die Radkasten-Kanten.
Fahren Sie bei uns öfter mal zur kostenlosen \j V
Lack-Diagnose vor. So sichern Sie die Werterhaltung
Ihres Wagens am besten.

Und Schließlich
Ihr Lack- und Karosserieschaden
ist fachgerecht
repariert worden, von der
Grundierung bis zum Decklack.
Aber damit ist unsere
Leistung keinesfalls erschöpft.
Sie können jederzeit
zu einer kostenlosen
Lack-Diagnose kommen.
Wir machen Ihnen gerne
Vorschläge für eine neue
Sonderlackierung, ein sportliches
Design oder eine
Sicherheitslackierung.